Lyrik

Nietzsche

Die Feder kritzelt: Hölle das! Bin ich verdammt zum Kritzeln-Müssen? So greif ich kühn zum Tintenfass Und schreib mit dicken Tintenflüssen. ... weiterlesen

Erich Fried: Fügungen

Es heißt ein Dichter ist einer der Worte zusammenfügt Das stimmt nicht Ein Dichter ist einer den Worte noch halbwegs zusammenfügen ... weiterlesen

Heinrich Heine: Der Brief, den du geschrieben

Der Brief, den du geschrieben, Er macht mich gar nicht bang; Du willst mich nicht mehr lieben, Aber dein Brief ist lang. Zwölf Seiten, eng un... weiterlesen

Heinrich Heine: Küsse, die man stiehlt im Dunkeln

Küsse, die man stiehlt im Dunkeln Und im Dunkeln wiedergibt, Solche Küsse, wie beselgen Sie die Seele, wenn sie liebt! Ahnend und erinnrungsü... weiterlesen

Kurt Tucholsky: Aus

Einmal müssen zwei auseinandergehn; einmal will einer den andern nicht mehr verstehn - - einmal gabelt sich jeder Weg - und jeder geht allein - ... weiterlesen

Wilhem Busch: Schein und Sein

Mein Kind, es sind allhier die Dinge, Gleichwohl, ob große, ob geringe, Im wesentlichen so verpackt, Daß man sie nicht wie Nüsse knackt. Wie ... weiterlesen