Spiel mit mir!

Beschreiben wir das Leben durch die Metapher "Spiel", so stellen sich folgende Überlegungen an:

Wenn das Leben ein Spiel ist, stehen wir vor einer Entscheidung: Wollen wir
Spieler
oder Spielfiguren
sein? Wollen wir schieben oder geschoben werden? Wollen wir kontrollieren oder kontrolliert werden?
Kurzum: Wollen wir aktiv oder passiv am Spiel teilnehmen?
Wenn wir in die Rolle eines Spielers schlüpfen, müssen wir womöglich hinnehmen, dass die Würfel (des Zufalls) uns nicht wohlgesonnen sind und wir vielleicht mehr als nur eine Niederlage zu verkraften haben. Entscheiden wir uns für ein Dasein als Spielfigur, werden wir nie gewinnen, nie verlieren. Wir sind immer nur Teil von etwas Höherem ... Die großen Emotionen bleiben den Großen vorbehalten.

Was wollen wir? Spielen oder "gespielt werden"? In Kauf nehmen, zu verlieren oder hinnehmen, nie gewinnen zu können?

Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich lieber 100 Mal verlieren will, wenn ich nur einmal siege.

In diesem Sinne: Wer "spielt" kann verlieren, wer nicht "spielt" kann nicht gewinnen.

19.11.08 20:59

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


/ Website (19.11.08 21:14)
Aktiv sein, Spieler sein.
Oder willst du nur ständiger Mitläufer sein? Ist das etwa der richtige Weg?


YoungDreamer (5.12.08 21:17)
Spielen ist gut. Spiel nur nicht mit dem Feuer! Sonst bist du fürs Leben gezeichnet!